Geschichte der FDP-Landtagsfraktion in NRW
1980-1985
Das Ende der sozialliberalen Koalition
Nicht zuletzt in Folge des öffentlich erkennbaren Streits in Partei und Fraktion scheitert die F.D.P. an der Fünf-Prozent-Hürde - denkbar knapp mit 4,98 Prozent. Als Übergangsregelung folgt die Gründung einer „Parlamentarischen Arbeitsgemeinschaft“ aus den bisherigen Landtagsabgeordneten.
Das Ende der sozialliberalen Koalition in Bonn 1982 und der Koalitionswechsel zur CDU vertiefen die Krise der nordrhein-westfälischen Liberalen. Bis zur Landtagswahl 1985 gelingt es aber, den Grundstein für einen erfolgreichen Wiedereinzug in das Düsseldorfer Parlament zu legen. Zu verdanken ist das einem innerparteilichen Schulterschluss Ende 1984, den Aktivitäten von F.D.P.-Freundeskreisen und der Aufstellung einer gleichermaßen profilierten wie ausgewogenen Landesreserveliste.
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