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Geschichte der FDP-Landtagsfraktion in NRW

1995-2000

Die Rückkehr der FDP
Wie schon 1980 bekommen der NRW-FDP die innerparteilichen Machtkämpfe denkbar schlecht: Nach einem für die Partei schwierigen Wahlkampf erhalten die Liberalen am 14. Mai 1995 mit vier Prozent der Stimmen ihr historisch schlechtestes Ergebnis und scheiden zum zweiten Mal in ihrer Geschichte aus dem Landtag aus.


Möllemann und die Werkstatt 8
Möllemann und acht Prozent als Wahlziel
Der 1994 als Landesvorsitzender gestürzte Jürgen Möllemann kehrt nach nur anderthalb Jahren in den Chefsessel des Landesverbandes zurück. Er verdient sich das Vertrauen mit dem wortgewaltig vorgetragenen Versprechen, die Liberalen im Jahr 2000 als Spitzenkandidat wieder in den Landtag zu führen.


Ende 1999 ruft Möllemann die so genannte „Werkstatt 8“ als professionelles kleines Wahlkampfteam ins Leben. Mit dieser Ziffer gibt er medienwirksam das Wahlziel für den bevorstehenden Landtagswahlkampf aus. Am Tag der Reservelistenaufstellung im Dezember 1999 veröffentlicht der WDR eine Meinungsumfrage, die der F.D.P. nur rund drei Prozent Zustimmung in der Wählergunst gibt.
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