HOME - Zur Startseite

Geschichte der FDP-Landtagsfraktion in NRW

1958-1962

Kohlekrise und Zechensterben
v. l . n . r.: Walter Möller,
v. l . n . r.: Walter Möller,
Prof. Dr. Paul Luchtenberg, Konrad
Czapiewski, Fraktionsgeschäftsführer
Walter Mundolf, Ernst Günther
Herzberg, Dr. Hermann Kohlhase,
Willy Rasche, Liselotte Funcke
Zum Ende der 50er Jahre schliddert der Kohlebergbau in NRW immer weiter in die Krise. Importierte Kohle ist einfach wesentlich billiger. Zudem setzt sich das Erdöl immer mehr als Energieträger durch. Als eine mögliche Ursache werden die Subventionen gesehen, mit denen der Staat bis zum Jahr 1957 den Steinkohlebergbau aktiv subventionierte, um die wachsende Nachfrage des deutschen Wirtschaftswunders entgegen zu wirken. Dabei wurde eine marktwirtschaftliche Selbstregulierung des Marktes verhindert und führte so möglicherweise zu einer Übersättigung des Steinkohlemarktes.


Bei den Landtagswahlen im Juli 1958 wird die Regierung Steinhoff nach nur zwei Jahren an der Macht durch eine absolute Mehrheit der CDU wieder abgelöst. Die FDP erhält 7,1 Prozent der Stimmen und 15 Mandate. Willi Weyer führt die FDP-Fraktion als neuer Vorsitzender (bis 1962) in die Opposition. Wieder stärker an liberale Ordnungsmuster anknüpfend, spricht er in der Debatte über die Regierungserklärung vom „Kampf für die Freiheit des einzelnen gegen die Vermassung und gegen die Organisation“.
  • weiter zu 1962-1966

  • zurück zur Übersicht
    Impressum | Kontakt | Sitemap | Newsletter | Service für Sehbehinderte | Datenschutz | Home