Hafke: Mitarbeiterzahlen an den Unis belegen Erfolge des Studienbeitragsmodells
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Marcel Hafke
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(Düsseldorf, 25. August 2010) Zu der deutlich gestiegenen Zahl der Hochschulbeschäftigten erklärt der hochschulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Marcel Hafke:
„Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Studierenden von Studienbeiträgen direkt profitieren. Mehr Beschäftigte bedeuten mehr Seminare, mehr Tutorien, mehr Beratungsangebote. Das Geld kommt da an, wo es gebraucht wird, um den Studierenden eine gute Hochschulausbildung zu ermöglichen.
Die Zahl des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen erhöhte sich laut Statistischem Landesamt im Vergleich zu 2004 um 26 Prozent. Dies ist vor allem ein Erfolg der Studienbeiträge, die ausschließlich zur Verbesserung der Hochschulausbildung eingesetzt werden dürfen. Ein Plus von einem Viertel bei den Beschäftigten im wissenschaftlichen Bereich bedeutet eine deutlich bessere Betreuungsrelation, da die Zahl der Studierenden weniger stark gestiegen ist.
Die rot-grüne Minderheitsregierung ist mit der geplanten Abschaffung der Studienbeiträge auf dem falschen Weg. Die angekündigte Kompensation der wegfallenden Studienbeiträge würde die Betreuungsrelation wieder verschlechtern. Personalstellen, die aus dem allgemeinen Haushalt finanziert werden, müssen nach geltendem Recht durch die Aufnahme zusätzlicher Studierender begleitet werden. Personalstellen, die aus Studiengebühren finanziert werden, kommen dagegen wirklich on top und verbessern daher das Verhältnis von Lehrenden zu Studierenden.
Wichtig wäre, weiter an der Verbesserung der Betreuungsrelation und der Studienbedingungen zu arbeiten. Stattdessen will die rot-grüne Minderheitsregierung noch mehr Schulden aufnehmen, um weniger als den Status Quo zu finanzieren. Für weitere Maßnahmen ist dann kein Geld da. Für die Studierenden ist das ein schlechtes Geschäft.“